Corinne Güdemann
Mit Beiträgen von Nadine Olonetzky und Axel Christoph Gampp. Es ist eine unaufgeregte, sorgfältige Malerei, die Corinne Güdemann wählt. Ihr Pinselstrich kommt ohne grosse, expressive Gesten aus, die Darstellung ist genau, ja naturalistisch, aber nicht fotorealistisch detailversessen. Sie will keine ‚Handschrift’ entwickeln, ist vielmehr an einer sachlichen Malerei interessiert, die die Oberfläche, die Erscheinung der Dinge und der Körper wiedergibt und Unheimliches, Melancholisches oder Gefährdungen gewissermassen ins Unterschwellige einlagert. Von dort aus wirkt es, scheint manchmal durch die Farbe auf. Ob gemalt oder gezeichnet, ihre malerische und zeichnerische Arbeit ist eine imitativ-gestaltete Antwort auf Gegenstände aus der realen Welt, auf körperhafte Wirklichkeiten und speziell auf den eigenen Körper. Was wir sehen, ist eine Erzählvariante derjenigen Dinge, Gesichter und Körper, denen Corinne Güdemann in ihrer nächsten Umgebung begegnet und die uns allen begegnen, wären wir aufmerksam für ihre Erscheinung, ihre Kraft, ihre Poesie.
ISBN 978-3 033-01863-1
Preis: CHF 55.00