Christoph Haerle, Monographie

Christoph Haerle, Monographie
Der Bildhauer und Architekt Christoph Haerle (1958) zählt zu den bedeutenden Schweizer Künstlern der Gegenwart. In mehr als vier Jahrzehnten hat er ein ausserordentlich vielschichtiges und in verschiedener Hinsicht innovatives plastisches Werk geschaffen, welches sowohl Atelierarbeiten als auch markante Skulpturen im öffentlichen Raum umfasst.
Haerles persönliche Geschichte ist familiär und künstlerisch eng mit der Stadt Zürich verknüpft. Sein Werk nährt sich zum einen aus dieser Verbundenheit und der Reibung mit seiner Heimatstadt sowie der Auseinandersetzung mit ihrer Kunst und Architektur, zum anderen aus einer breiten kunsthistorischen und philosophischen, über den europäischen Kulturbegriff hinausweisenden Reflexion. Wissen um den Kontext, in dem er agiert, und ein vielschichtig vernetzter inhaltlicher Hintergrund bilden die Basis seines Tuns. Zentral ist ihm die Idee, dass das Werk berührt und seine Berührbarkeit preisgibt. Dies setzt voraus, dass es so persönlich ist, so «unbesprochen, das heisst, weit weg von linearer Herleitung», wie Haerle es formuliert, dass es universelle Gültigkeit erhält.
Autoren: Barbara Liebster, Dorothea Strauss
978-3-906191-22-5
228 Seiten
Preis: CHF 58.-- + Porto u. Verpackung